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MAI
2011
03
Di
Los Lonely Boys
Einlass: 20.00 Uhr

Die drei texanischen Brüder würde man ohne Weiteres als entlaufene Figuren aus "From Dusk Till Dawn" identifizieren. Aber weit gefehlt, denn so leicht lassen sich diese Blues-Rocker nicht in eine Schublade einsortieren. Denn statt der üblich im Blues verhandelten Heartbreak/Kein Geld/Kein Glück Themen singen die "Einsamen Jungs" über das, was ihnen am Wichtigsten ist: Die Familie. 2004 schafften sie es mit dieser Botschaft und ihrem platinveredelten Debut "Heaven" in den Vereinigten Staaten umgehend an die Spitze der Charts, heimsten einen Grammy ein und behaupteten auf ihren Folgealben "Sacred" und "Forgiven" ihren sehr eigenwilligen Stil. Größen wie Carlos Santana und Willie Nelson outeten sich bereits als Fans der Band. Wie könnte es anders sein, gilt ihre größte Liebe den Liveshows, die das Trio in den USA reichlich und mit wachsendem Zuspruch spielt. Demzufolge haben sie ihre besondere Energie für das neue Album, das im Frühjahr 2011 erscheinen wird, auch nicht in einem teuren Studio, sondern live auf der Bühne eingefangen. Denn dort zünden ihre gefühlvollen Blues Rock Songs am wirkungsvollsten. Im Mai kommen die Los Lonely Boys zum allerersten mal nach Deutschland und spielen zwei exklusive Shows in Hamburg und Köln.

Die drei texanischen Brüder würde man ohne Weiteres als entlaufene Figuren aus "From Dusk Till Dawn" identifizieren.

04
Mi
Emergenza
Einlass: 19.00 Uhr

20:00 Les Roeveren
20:30 Eve And The Adams
21:00 Soul Lotion
21:30 Mechanism
22:00 Dezibel 45
22:30 Jan und Wok in Rock
23:00 Rising Soil
23.30 Hexadar

20:00 Les Roeveren
20:30 Eve And The Adams
21:00 Soul Lotion
21:30 Mechanism
22:00 Dezibel 45
22:30 Jan und Wok in Rock
23:00 Rising

05
Do
Emergenza
Einlass: 19.00 Uhr

20:00 Lucy's Dream
20:30 Barfuß Ägypten
21:00 Nova of Eden
21:30 DragStrip
22:00 Paint Me Picasso
22:30 Rising Rage
23:00 Get The Last Clap
23.30 Blinded Barons

20:00 Lucy's Dream
20:30 Barfuß Ägypten
21:00 Nova of Eden
21:30 DragStrip
22:00 Paint Me Picasso
22:30 Rising Rage
23:00 Get

06
Fr
Emergenza
Einlass: 19.00 Uhr

20:00 Attic
20:30 Tomahawks
21:00 Mike Carrol
21:30 Kleinstadtpioniere
22:00 Enormverdadles
22:30 Vacek City
23:00 Popchaot
23.30 Can't Fight Fate
24.00 Sp. Guest: DK

20:00 Attic
20:30 Tomahawks
21:00 Mike Carrol
21:30 Kleinstadtpioniere
22:00 Enormverdadles
22:30 Vacek City
23:00 Popchaot
23.30 Can't

07
Sa
St.Pauli - Bayern München
Einlass: 15.30 Uhr
St.Pauli - Bayern München
07
Sa
In Hamburg sagt man Tschüß…
Rakede + Le Fly + Seemanns Chor Hannover
Einlass: 17.30 Uhr

Und genau unter diesem Thema werden wir am Samstag, 07.05. draussen auf unserem Vorplatz das letzte HEIMSPIEL dieser Saison des FCST. PAULI - FC BAYERN MÜNCHEN feiern: Ab 15.30 Uhr übertragen wir auf LED-GROSSBILD-LEINWAND das Spiel und verabschieden uns anschliessend von Holger Stanislawski und seinen Jungs mit einem OPEN AIR KONZERT. Gleich nach dem Spiel werden erst einmal 999 FREIBIERE von unserem Sponsor blau.de ans wehrte Publikum verteilt, um sich den doch leider sehr wahrscheinlichen Abstieg des FC Pauli schöntrinken zu können, um dann direkt um 17.30 Uhr auf unserer Freilicht-Bühne loszulegen mit RAKEDE aus Köln und LE FLY aus Hamburg. Und zum glorreichen Finale so gegen 20.00 Uhr wird uns dann der SEEMANNS-CHOR HANNOVER mit seinen Shanty-Gesängen aus der ersten Liga begleiten:

IN HAMBURG SAGT MAN TSCHÜSS !!!
 

Und genau unter diesem Thema werden wir am Samstag, 07.05. draussen auf unserem Vorplatz das letzte HEIMSPIEL dieser Saison des FCST. PAULI

09
Mo
Olli Schulz
Einlass: 20.00 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

"Es brennt so schön". Das ist der Name meiner neuen Langspielplatte. Dazu bewogen, diesen Titel zu wählen, haben mich all die unterschiedlichen Stimmungen, die mich im letzen Jahr bewegten und die nun auf dem Album zu finden sind.
Denn es brennt tatsächlich so schön: das Herz, die Liebe, die Wut und natürlich auch der unbeschreibliche Irrsinn, den man in sich trägt.

Aufgenommen wurden die Songs in 2 gerecht aufgeteilten Sessions. Eine in meiner wunderschönen Heimat Hamburg mit meinem alten Freund Swen Meyer, der mich schon seit meiner ersten Platte begleitet. Die zweite Etappe fand in meiner aktuellen
Wahlheimat Berlin mit dem einzigartigen Moses Schneider statt, dem Produzenten von „Warten auf den Bumerang“, meiner letzten Platte.
Da mein tapferer Mitstreiter Max Schröder (Der Hund Marie) aus zeitlichen Gründen diesmal nicht zur Verfügung stand, ist es meine erste Soloplatte geworden.
Dafür habe ich mir fantastische Musiker ins Studio eingeladen, die ich in den letzten Jahren kennen und schätzen lernen durfte. In Hamburg hatte ich zum Beispiel das Vergnügen mit Gisbert zu Knyphausen, Lee Buddah, Christian Haake (Home of the Lame) oder Bernd Begemann zusammen zu arbeiten. Bei den Aufnahmen in Berlin, die wie bei Moses Schneider üblich, komplett live statt fanden, wurde ich von PC (Warren Suicide), Arne Augustin (Nena), Ben Lauber und Moses Schneider himself unterstützt.

Herausgekommen ist die abwechslungsreichste Platte meiner noch so jungen Karriere. Songs über das bittere Gefühl, dass alles verloren und verkauft ist (All you can eat) gibt es genauso wie das herrliche Abfeiern der manchmal sinnlosen Existenz (Mach den Bibo). Natürlich darf auch das große Drama nicht fehlen (Wie sie) und ist genauso vertreten wie die Hoffnung, dass die Liebe uns erlöst (Ewig leben).
Hören Sie doch mal rein. Es lohnt sich.

Ihr

Olli Schulz
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

"Es brennt so schön". Das ist der Name meiner neuen Langspielplatte. Dazu bewogen, diesen

10
Di
Martin And James
Einlass: 20.00 Uhr

Der Weg von Martin and James zu einer breiten Hörerschicht war ein weiter. Bereits seit 1997 machen die Schotten Martin Kelly und James O’Neill gemeinsam Musik. Ihren Traum, mit zauberhaft handgemachten Akustiksongs einen Weg in die Herzen vieler Fans zu finden, haben sie dabei niemals aufgegeben. In diesem Frühjahr erscheint nach zwei hoch geschätzten EPs endlich ihr Debütalbum "Martin and James", das die Wahl-Berliner im Hamburger Clouds Hill Studio, in dem auch das Mischpult von Beatles-Produzent George Martin steht, aufnahmen. Dabei entstanden zahlreiche Songs im kreativen Austausch mit Pop-Größen wie Strokes-Gitarrist Albert Hammond Jr. oder Travis-Frontmann Fran Healy. Mit ihren zerbrechlichen, aber höchst einnehmenden Songs touren sie nun ausgiebig durch Deutschland.

Der Weg von Martin and James zu einer breiten Hörerschicht war ein weiter. Bereits seit 1997 machen die Schotten Martin Kelly und

11
Mi
Indie meets Anarchorock: Pillbox Tales + Dead Shepherd
Einlass: 20.00 Uhr

"Indie meets Anarchorock" schreiben sich die beiden Bands Dead Shepherd und Pillbox Tales auf die Fahnen, welche unter ebenjenem Motto 2 Abende

in Festival-Form im Knust in's Leben rufen..Die Mischung beider Bands ist an den Abenden das Salz in der Suppe..Während sich Dead Shepherd, welche

mit neuem Album im Gepäck, aus dem sie einige neue Stücke live performen, und für das sie zu Jahresbeginn 2 Monate im Studio verbrachten, dem Anarchorock

verschrieben haben, spielen Pillbox Tales Indierock, beeinflusst von älteren englischen Bands wie The Cure und natürlich dem Lebensgefühl auf Hamburg, Sankt

Pauli..Auch Pillbox Tales präsentieren an beiden Abenden neue Stücke, bevor sie, nach einigen Demo-Aufnahmen, im Sommer diesen Jahres ebenfalls im Studio

sind, um endlich ihr Debütalbum einzuspielen..Das Publikum darf gespannt sein, was es an beiden Abenden erwartet, an denen Dead Shepherd und Pillbox Tales

von Special Guests jeweils tatkräftig unterstützt werden..Es wird auf ein volles Haus gehofft, auf dass der Laune-Pegel steigt, und der wohl eher unwahrscheinliche

Fall eintritt, dass das Bier im Knust knapp wird... ;-)
 

"Indie meets Anarchorock" schreiben sich die beiden Bands Dead Shepherd und Pillbox Tales auf die Fahnen, welche unter ebenjenem

12
Do
Band Of Heathens
Einlass: 20.00 Uhr

Die BAND OF HEATHENS sind der aktuell aufregendste Act aus Austin, Texas. Mit seinen beiden ersten Studio-CDs auf Blue Rose und pausenlosen Live-Tourneen hatte das Quintett die Marke sehr hoch gelegt, wie Southern Roots Rock, bestes Entertainment und eine moderne Americana-Attitüde in attraktiven Einklang zu bringen sind. Das brandneue Album Top Hat Crown & The Clapmaster's Son beweist nun eindrucksvoll, dass diese kapitale Band nie still steht, stets neue musikalische Herausforderungen sucht und bereit ist, eingefahrene Spuren zu verlassen - mit einem völlig neuen Programm von 12 großartigen Stücken, die mit unbändigem Drive und Verve gespielt werden und in eine bislang in dieser Szene nicht gehörten, kreativen, experimentierfreudigen Klanglandschaft eingebettet sind! Keine Frage: Die vielen, in den letzten Jahren gewonnenen Fans werden das ein oder andere Mal an den Ohren gezogen und mächtig durchgerüttelt!

Und dennoch: Top Hat Crown & The Clapmaster's Son ist bei allem Aufbruch und Experiment eine klassische Band Of Heathens-Scheibe geworden, bei der sämtliche individuellen Qualitäten der einzelnen Musiker zum Tragen kommen und ins große Ganze eingebunden werden. Ein fantastischer Job des Teams hinter den Kulissen, The Honcho & The Wizard. Der "Boss" ist George Reiff, er war Bassist u.a. bei Jon Dee Graham, Charlie Sexton, Mark Olson/Gary Louris (Jayhawks) und Court Yard Hounds (2/3 Dixie Chicks), hat jüngst Ray Wylie Hubbard und den Gourds-Ableger Shinyribs produziert. Reiff fungiert hier als Produzent und zusammen mit Steve Christensen als Recording Engineer. "Zauberer" Christensen, spätestens seit dem Grammy für seine Arbeit an Steve Earle's CD Townes schwer nachgefragt, ist zudem für den wahrlich elektrisierenden Final Mix verantwortlich.

Aber natürlich stehen die fünf Musiker mit ihrer gesanglichen und instrumentellen Vielschichtigkeit und mit ihrem außergewöhnlichen Songmaterial im Scheinwerferlicht. Bassist Seth Whitney und Drummer/Percussionist John Chipman, beide auch oft an den durchweg sehr komplexen Harmony Vocals beteiligt, gießen das bis dato fetteste, groovigste, flexibelste Rhythmusfundament in der BOH-Geschichte. Die drei Frontleute und Songwriter, Gordy Quist, Colin Brooks und Ed Jurdi, begeistern mit den beseeltesten Lead & Harmony Vocals, brillieren mit einer Fülle von Instrumenten, auch über die gewohnte Saitenvielfalt hinaus. So gesellen sich zu den ganzen akustischen und elektrischen Gitarrenspuren diverse Keyboards wie Orgel, Klavier, Wurlitzer & Fender Rhodes Pianos, sowie Banjo, Dulcimer, Dobro, Ukulele, Lap Steel, Resonator- & Baritongitarren und Harmonica. Dennoch wirkt das Album nie überfrachtet oder pompös, alle Zutaten werden effektiv und zielgerichtet eingebaut, im Zweifel eher zugunsten des jeweiligen Songs und nie zum Selbstzweck eines reißerischen Solos.

Oh ja, die Songs! Reif und gut abgehangen einerseits, aber eben auch risikofreudig, rhythmisch spannend und zum Teil ungewöhnlich strukturiert! Quist, Brooks und Jurdi präsentieren - übrigens meistens als Team, manchmal auch mit befreundeten Songschreibern wie Owen Temple und Adam Carroll - ihre unendlich große Bandbreite all der Americana-Spielarten von Country und Gospel über Soul und Funk bis R&B, Blues und Singer/Songwriter im Gewand des modernen, kreativen Rock'n Roll. Vom gewaltigen Gordy Quist-Opener 'Medicine Man', der sich sofort ins Hirn brennt, dem mit rollendem Klavier und klirrender Bottleneck unterlegten 'Should Have Known' von Ed Jurdi und Colin Brooks' Einstieg mit dem überraschend funkigen, pulsierend dahinshufflenden 'Enough' bis zur New Orleans-Trilogie am Ende erleben wir die Band Of Heathens zu jeder Phase dieses erlebnisreichen Albums auf dem Höhepunkt ihres künstlerischen Schaffens. Ja, diese Trilogie hat es speziell in sich, sie steht quasi für die innere Logik von Top Hat Crown. Zunächst hören wir mit Ed Jurdi's 'Free Again' einen bereits im Sommer spontan veröffentlichten ironischen Kommentar zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, dann folgt das monumentale 'Hurricane', das man mit Glück auch schon live bewundern konnte. Es ist hier die einzige Fremdnummer (eine wahre Nashville-Glanztat, die vor 30 Jahren auf einer LP von The Band's Levon Helm enthalten war) und steht somit in der Tradition von Gillian Welch's 'Look At Miss Ohio' von letzten BOH-Album One Foot In The Ether. 'Gris Gris Satchel' ist ein rein akustisch arrangiertes Highlight mit Gitarren, Klavier und Mandoline in bester Heathens-Tradition - alle drei Sänger wechseln sich mit den Strophen ab. Während die US-Ausgabe hier zu Ende ist, bietet die Blue Rose-Version mit Colin Brooks' 'Motherland' noch einen fulminanten, hart zupackenden, mit gleich mehreren Gitarrensoli gespickten und mit herrlichen Crosby, Stills & Nash-Gedächtnisharmonien geschmückten Bonus Track der Rock'n Roll-Extraklasse!

Die BAND OF HEATHENS sind der aktuell aufregendste Act aus Austin, Texas. Mit seinen beiden ersten Studio-CDs auf Blue Rose und pausenlosen

13
Fr
Akron/Family
sup. Skeletons
Einlass: 20.00 Uhr

Manchmal spielt das Leben einfach so: eine tolle Band, wieder kommt kein Schwein, und später dann ärgern sich alle, dass sie nicht dabei waren. Diese Bands müssen ja nicht immer gleich FLEET FOXES heissen wie wie vor drei Jahren. Sondern diesmal AKRON/FAMILY, die uns am Fr. 13.05, (jaja, ich weiss....) beehren werden. Und um den Besuch dieses Konzertes ein wenig schmackhafter zu machen, kommen alle Besucher, die ein Ticket für Akron/Family's Labelmates THE TALLEST MAN ON EARTH (17.05. Ü&G) bei sich tragen, für lächerliche Dittscher 5,00 in dieses Konzert.

"Freakfolk, Pharoah Sanders, ProgRock, eine Hütte in den japanischen Bergen und ein verlassener Bahnhof in Detroit - das alles gehört zum fünften Album einer New Yorker Band, die sich nach einem Ort in Ohio benannt haben, in dem sie nie gewesen sind. In Brooklyn fanden vier junge Männer vor neun Jahren zusammen, um zur rechten Zeit am rechten Ort eine Band zu gründen, also ungefähr zur gleichen Zeit, als sich auch die ursprünglichen Konzepte von Grizzly Bear und dem Animal Collective realisierten. Nach dem dritten Album verließ 2004 Leadsänger Ryan Vanderhoof die Band. Seitdem machen die Multi-Instrumentalisten Seth Olinsky, Dana Janssen und Miles Seaton zu dritt weiter. Während die ersten vier Alben alle in Studios im New Yorker Stadtteil Williamsburg entstanden, ist das neue Werk ein Resultat von diversen Reisen: Die Akron/Family behauptet glaubhaft (und durch Videos bestätigt), dass "S/T II" (für Self-Titled, Teil 2) in einer Hütte auf der japanischen Insel Hokkaido konzipiert wurde, und zwar in der Nähe des Vulkans, der auf dem Cover abgebildet ist. Die eigentlichen Aufnahmen entstanden in einem leer stehen Bahnhof in der abgewirtschafteten Autostadt Detroit, abgemischt wurde es dann in Portland, der Heimstatt der selbstausbeutenden Künstler-Jugend Amerikas. "S/T II" ist also No New York, auch wenn es musikalisch immer noch im Freakfolk New Yorks verwurzelt ist. So lassen sich sowohl die Vokal-Experimente des Animal Collectives heraushören als auch deren Vorbilder, die Beach Boys, so wie sie Ende der 60er Jahre klangen, als Brian Wilson noch stoned und unberechenbar war. Aber "S/T II" rockt auch gelegentlich ganz geradeaus, allerdings niemals einen ganzen Track hindurch. Viele Songs hier sind wie Suiten mit einzelnen Sätzen aufgebaut, können filigran beginnen, um bombastisch zu enden oder umgekehrt. Wenn hier der A&R-Mann einer großen Plattenfirma bestimmt "keine Single" hören würde, ist der fünfte Streich der Akron/Family von einer eher heiteren, entspannteren Stimmung geprägt als die Vorgänger. Und was den Untertitel "The Cosmic Birth and Journey of Shinju TNT" angeht, behaupten die Musiker steif und fest: "Wir wissen auch nicht, was das bedeutet". Aber eines steht fest: Dies ist moderne Musik, die es so vor drei Jahren noch nicht hätte geben können - The beat goes also on... " Roderich Fabian, Zündfunk

Manchmal spielt das Leben einfach so: eine tolle Band, wieder kommt kein Schwein, und später dann ärgern sich alle, dass sie

14
Sa
FSV Mainz 05 - FC St. Pauli
Einlass: 14.00 Uhr
FSV Mainz 05 - FC St. Pauli
14
Sa
P.U.L.S.E
sup.Skinny Bitch
Einlass: 20.00 Uhr

Ey, voll Rock, Alter!
Ja, cool, voll Rock!
Nein, klingt nicht wie "Queens of Gluecifer auf D-A-D" - klingt eindeutig wie "Queens of Gluecifer auf D-A-D" , wenn Lemmy mit Jello Biafra zum Tee da war.

"ROCKT!" - meint auch Christof Leim, Chefredakteur des Metal Hammer.

Die vier Jungs Mitte 40 haben nie aufgehört ihre Musik zu machen. Jeder hat in seiner Nische ein kleines Heft Musikgeschichte geschrieben.

Gitarrist Wolfgang Budde ist Inhaber des „Soundcave“-Studios und war als Produzent an den CDs der Hamburger Lokalmatatoren „Maks & The Minors“,„ScufX“, „Glowpunch“ u.v.a. beteiligt.

Mit Drummer Bernd Wierschin verbindet ihn eine langjährige Bandgeschichte als "Sacre Bleu" und „Electric Wine“.

Bassist Chriddle Wulff spielte seit den frühen 90ern mit der Heavy-Metal Band „Megace“ und deren Nachfolgeband „Step into Liquid“ Live-Gigs galore und ist auf deren drei amtlichen Alben zu hören.

Sänger Holger Biallas strandete nach unzähligen Bands und mehreren Jahren in Berlin, Hawaii und Australien bei den Wilden aus Hamburg.

Seit 2003 sind sie gemeinsam:

p.u.l.s.e. - pleiadian unlimited love super enchilada !!

Live gehen p.u.l.s.e. ab wie Schmitt´s Katze - nicht zuletzt weil Frontmann Biallas zur Gattung "gnadenlos abrockende Rampensau" gehört und es der versammelten Gemeinde gerne genüsslich auf die headbangende "Zwölf" gibt.

Wer wissen möchte, was „pleiadian unlimited love super enchillada“, kurz: p.u.l.s.e. heisst, der möge nach dem Konzert Biallas fragen. Der hat sich den Schei..... ausgedacht. Die anderen drei haben auch keine Ahnung.

p.u.l.s.e.

1 hören sich an wie Tequila
2 spielen wie gut gereifter Wein
3 schmecken wie Bier, -viel Bier

CD: "Cinqo de mayo, muerto!“ 2009
 

Ey, voll Rock, Alter!
Ja, cool, voll Rock!
Nein, klingt nicht wie "Queens of Gluecifer auf D-A-D" - klingt eindeutig wie

15
So
Feels like Home: Lizzy Loeb + Andy Davis + Lesen wird Kim Frank
Einlass: 20.00 Uhr

FEELS LIKE HOME #5: Mit Kim Frank, Andy Davis & Lizzy Loeb ist die Music & Reading Veranstaltung im Mai 2011 in fünf Städten zu Gast.
Hamburg, 01.03.2011. Nach der erfolgreichen ersten kleinen Tour im Dezember 2010 ist die Veranstaltungsreihe vom 10.-15. Mal wieder in mehreren Städten zu Gast. Dieses Mal stehen Hamburg, Köln, Berlin, Lüneburg und Bremen auf dem Tourplan.
Erneut sind zwei talentierte Musiker aus den USA mit dabei: Lizzy Loeb aus New York City und Andy Davis aus Nashville. Davis veröffentlichte 2004 sein erstes Album „Thinks of Her“, seine letzte EP „New History“ wurde vor allem durch die Serie „Grey‘s Anatomy“ über Amerika hinaus bekannt.
Die erst 23jährige Lizzy Loeb hat bereits mit 15 ihre ersten Songs geschrieben und seitdem mit vielen bekannten Künstlern und Produzenten zusammen gearbeitet, z.B. Tim Lefebvre, Will Lee, Till Brönner, Shawn Pelton, Giulio Carmassi, Ari Hest und Filmkomponist George Fenton. Zur Zeit lebt sie in New York.
Nicht nur die internationalen Künstler werden Ihre Premiere in Deutschland bestreiten, denn es gibt eine weitere: der diesmalige Autor Kim Frank wird das erste Mal vor größerem Publikum aus seinem brandneuen Debütroman „27′′ lesen. Bekannt als Frontmann der Band Echt, hat er sich die letzten vier Jahre in Hamburg zurückgezogen und seinen ersten Roman „27“ geschrieben, der im Mai im Rowohlt Verlag erscheinen wird.
Wer diesmal als Special Guest den Abend komplettieren wird, steht noch nicht fest.
Alle Erlöse der diesmaligen Tour gehen an die Initiative „Musikunterricht für Hörgeschädigte“, die erst im letzten Jahr von Mischa Gohlke ins Leben gerufen wurde. Unterstützt von der Rock & Pop Schule Kiel leitet er unter dem Motto „Grenzen sind relativ“ ein Pilotprojekt für Hörgeschädigte und Hörende. Ab November 2010 wurde das bisherige Unterrichtsprogramm der Schule um den Musikunterricht für Hörgeschädigte für die Instrumente Gitarre, Bass, Schlagzeug, Keyboard und Gesang sowie Bandtraining ergänzt.

Tourdaten Feels Like Home #5: Bremen, Schwankhalle, 10.05., Einlass 19Uhr, Start 20Uhr Köln, Underground, 11.05., Einlass 20Uhr, Start 21Uhr Berlin, Hotel Michelberger, 13.05., Einlass 19Uhr, Start 20Uhr Lüneburg, Salon Hansen, 14.05., Einlass 20Uhr, Start 21Uhr Hamburg, Knust, 15.05., Einlass 20Uhr, Start 21Uhr
Die Tickets sind wie immer limitiert, vor allem in Köln, Berlin, Bremen und Lüneburg, und ab sofort online erhältlich.
Die Idee zu Feels Like Home entstand im Frühjahr 2009 bei einer New York Reise der Initiatoren Johannes Strate, Sänger der Band Revolverheld, und Dannie Quilitzsch, Beraterin für Nachhaltigkeit und Kommunikation. Bei ihrem Besuch waren die beiden von der Vielfalt der Kultur-Metropole so inspiriert, dass sie beschlossen, ein Veranstaltungskonzept in Hamburg zu etablieren, das Musik internationaler Singer Songwriter und Lesungen deutschsprachiger Autoren miteinander verbindet. Beide Veranstalter engagieren sich schon seit Langem für soziale Organisationen, daher war es für sie selbstverständlich, die Erlöse der Veranstaltung als Spende zur Verfügung zu stellen.

FEELS LIKE HOME #5: Mit Kim Frank, Andy Davis & Lizzy Loeb ist die Music & Reading Veranstaltung im Mai 2011 in fünf

17
Di
Christian Kjellvander + Dikta
Einlass: 20.00 Uhr

Drei Jahre sind seit Erscheinen des letzten Christian-Kjellvander-Albums ”I Saw Her From Here/I Saw Here From Her” (2007) vergangen. Für viele eine sehr lange Zeit. Manchen mag es jedoch wie gestern erscheinen – Zeit ist eben relativ. Manche sagen sogar, Zeit würde relativ zum Herzschlag vergehen– aber das ist noch mal eine ganz andere Geschichte.
Christian Kjellvander verbrachte den größten Teil der letzten Jahre damit, Geschichten aufzuspüren. Geschichten von der Straße, dem Land, der Stadt und der See. Umfassende Tourneen zum ”I Saw Her From Here/I Saw Here From Her”-Album führten ihn an fantastische Orte und zu fantastischen Menschen. Zwei Jahre lang tourte er mit Band und/oder seiner Familie per Boot, Bus, Bahn und Auto durch die feinsten Konzertsäle, Wohnzimmer und Hausgärten nordamerikanischer und europäischer
Musik-Enthusiasten und spielte sogar auf Pariser Hochhausdächern. Christian reist ganz im Stile des modernen Bluesmannes – er selbst drückt es so aus: "It's the onlything, besides family and friends, worth living for. And a good song can be done anywhere, anyhow."
Als er von einer dreimonatigen Tour durch Nordamerika zurückkehrte, war Christians Stimmung so zwiespältig wie nie zuvor. In einer E-Mail berichtete er von wunderschönen Orten, tollen Leuten –geistreich und warmherzig –, aber eben auch von seiner Verzweiflung, wie die Welt um ihn herum aussah und über die Richtung, die diese und er selbst eingeschlagen hatten.
Der stetige Anstieg, Fluch und Zwang des Konsums, der ewig währende Kampf für mehr Freizeit, die nicht enden wollende Gier nach neuen Erlebnissen... und die vielfältigen anderen Sorgen, die einen Menschen wirklich runterziehen können. Christian wollte ein paar Monate mit seinen Hunden in einem Zelt leben. Er sagte, er müsse weg, um sich den Dreck der rauen Welt abwaschen zu können.
Soweit ich weiß, verbrachte er keine Nacht im besagten Zelt. Dennoch, die Abgeschiedenheit fand er in einem kleinen Haus auf dem Lande. Neue Stücke kamen langsam zu ihm. Monate auf dem Land sind so wie lange Autofahrten: sie machen etwas mit dir. Man bewegt sich, ohne sich zu bewegen. Augen geradeaus, und der Geist ist auf Wanderschaft. Sich Dinge wieder ins Gedächtnis rufen, anders ausdrücken, erkennen.
Ich sehe Christians Alben nicht mehr wie einzelne Inseln. Es ist mehr so, als ob er an einem Buch schreibt, wo jeder Song ein neues Kapitel darstellt. Weder er noch irgendjemand anderes kann sagen, wie und wo das alles enden wird, aber der "Plot" verdichtet sich von Lied zu Lied, von Album zu Album.
Dieses Album ist weit mehr als eine Ansammlung aufbereiteter Lieder auf Band. Entledigt von allem, was nicht notwendig ist, sind es Momente, die festgehalten werden – mit Bedacht live mit Band in fünf Tagen eingespielt. "With today’s computer-aged recording technology anyone can be the Beatles –the hard part is being the Velvet Underground.
Records are not, nor should they be, produced as anything more or less than documents of time", meint Christian.
Das Album wurde im Rynge Castle aufgenommen, eigentlich nur eine Scheune an einem Haus in einem kleinen Dorf an einer Bahnlinie. Dies ist ganz nah dran am "Zuhause". Dies ist ganz nah dran an Christian Kjellvander, 2011.
Manche mögen sagen, dies sei ein Schritt zurück für Christian, manche mögen meinen, es ist ein großer Schritt voran. Aus des Künstlers Perspektive ist und war es der einzig lohnenswerte Weg.
Henry Toft
Aarhus, Denmark
 

Drei Jahre sind seit Erscheinen des letzten Christian-Kjellvander-Albums ”I Saw Her From Here/I Saw Here From Her” (2007)

18
Mi
Lechner & Eger verabschieden sich spielend! Adolf-Jäger-Kampfbahn, Griegstraße 62, 22763 Hamburg
Die After-Match-Party ab 21 Uhr im Knust
Einlass: 18.30 Uhr

Sie sind zwei „Urgesteine“ (Mopo) des FC St. Pauli. Seit sieben Jahren schnüren sie für den Kiezklub ihre Fußballstiefel. Wie kaum ein anderer sind sie in dieser Zeit zu Identifikationsfiguren in Verein, Fan-Szene und Viertel geworden. Marcel Eger und Florian Lechner sind St. Pauli.

Doch die Zeichen stehen auf Abschied. Am 11. Mai 2011 gab der FC St. Pauli bekannt, dass die auslaufenden Verträge der beiden nicht verlängert werden. Da kein Heimspiel mehr anstehe, könne es seitens des Vereins keine offizielle Verabschiedung geben.

Die gute Nachricht: Marcel Eger und Florian Lechner verabschieden sich spielend. Spontan haben sich Freunde der beiden zusammengetan, um für „Lelle“ und „Egi“ ein Abschiedsspiel und eine After-Match-Party auf die Beine zu stellen und so ihre unvergesslichen Jahre am Millerntor zu feiern.

Das Abschiedsspiel:

Team Eger für Viva con Agua vs. Team Lechner für Meio Campo/Dunkelziffer

Mittwoch, den 18. Mai 2011, 18:30 Uhr
Adolf-Jäger-Kampfbahn, Griegstraße 62, 22763 Hamburg

Eintritt: Spende!


Team Lechner (u.a. mit Patrik Borger, Marius ebbers, Timo Schulz, Markus Thorandt , Fabian Boll, Jimmy Dinzey, ...) spielt für Meio Campo, die Charity-Initiative von Köln-Profi Pedro Geromel. Meio Campo unterstützt die in Hamburg ansässige Organisation Dunkelziffer e.V., die sich gegen Kindesmissbrauch und Kinderpornographie einsetzt.


Team Eger (u.a. mit Benjamin Adrion, Marvin Braun, Mark Tavassol, Christian Bönig, Alexander Ludwig, Benedikt Pliquett,...) spielt für Viva con Agua, das offizielle Charity-Projekt des FC St. Pauli. Viva con Agua, gegründet von Ex-Pauli-Profi Benjamin Adrion, sorgt weltweit mit zahlreichen Hilfsprojekten für sauberes Trinkwasser.

Schiedsrichter: Morike Sako

Der Reinerlös des Abschiedsspiels kommt je zur Hälfte Viva con Agua e.V. und Dunkelziffer e.V. zugute.




Die After-Match-Party:

Mittwoch, den 18. Mai 2011, ab 21:00 Uhr
Knust, Neuer Kamp 30, Hamburg

Eintritt: Spende!

Rahmenprogramm:

Große Charity-Auktion auf der After-Match-Party: Marcel Eger und Florian versteigern jeweils 7 Relikte aus 7 braun-weißen Jahren beim FC St. Pauli.

Weiter Informationen unter: www.facebook.com/Lechner&Eger

Der Reinerlös der After-Match-Party (Eintritt, Auktion) kommt je zur Hälfte Viva con Agua e.V. und Dunkelziffer e.V. zugute.

Sie sind zwei „Urgesteine“ (Mopo) des FC St. Pauli. Seit sieben Jahren schnüren sie für den Kiezklub ihre

19
Do
Delain
sup. Serenity + Lost In Thought
Einlass: 20.00 Uhr

Mit ihrem euphorisch aufgenommenen Debüt „Lucidity“ konnten sich die niederländischen Gothmetaller von Delain im Jahr 2006 auf Anhieb in die Herzen der Fans und somit direkt in die erste Liga der harten Klänge spielen. Mit dem heiß erwarteten Nachfolger „April Rain“ legt die Formation um Frontfrau Charlotte Wessels und Band-Mastermind Martijn Westerholt nun ein mehr als beeindruckendes Zweitwerk vor, das die einschlägigen Haushalte trotz horrender Heizkostenabrechnungen bei Minustemperaturen definitiv auf Gotenmetal-Betriebstemperatur erwärmen wird!

Nach einem unvermutet harten Winter lassen Delain nun endlich ihren belebenden „April Rain“ auf uns hernieder prasseln – atmosphärisch, lautmalerisch, symphonisch-erhaben und von einer faszinierend epischen Härte, die einen schon mit den ersten Klängen des selbst betitelten Openers unweigerlich in ihren Bann zieht. Glasklare Pianotröpfelchen entwickeln sich schon nach wenigen Sekunden zu einem reißenden Strom aus reiner Energie, welcher die Marschrichtung des neuen Outputs der ambitionierten Holländer unmissverständlich definiert: Immer weiter nach vorne; getrieben von der ganz eigenen Mischung aus heavy Riffing und einem sirenenhaften Gesang, der selbst die stolzesten Metallerherzen innerhalb eines Wimpernschlags von Elfenqueen Charlotte zum Schmelzen bringt.

Was einst als reines Studioprojekt, gespickt mit vielen renommierten Stargästen, dafür aber ohne Aussicht auf irgendwelche Liveauftritte begonnen hatte, hat sich spätestens mit „April Rain“ zur waschechten Metalband aus fünf unterschiedlichen, miteinander interagierenden Charakteren gewandelt, die durch einen ewigen Bund miteinander verknüpft sind: Sich der Herausforderung zu stellen, das nach allen zur Verfügung stehenden Kräften beste Album aufzunehmen; ein – bei aller Konkurrenz und niederländischer Bescheidenheit – nicht gerade unsportliches Unterfangen. Nichts desto trotz stehen die Songs von „April Rain“ gerade in einer Zeit der Plagiatoren für sich selbst.

„Auf den Titeltrack bin ich besonders stolz“, erklärt Marijn Westerholt, seines Zeichens Delains Keyboarder und Hauptsongschreiber. „Dieses Stück ist in meinen Augen das perfekte Anschauungsbeispiel, wo Delain heute stehen und wie unglaublich vielschichtig wir uns als Band entwickelt haben! Wenn man bedenkt, unter welchen Umständen wir damals angefangen haben. Irgendwie ist alles ganz langsam außer Kontrolle geraten...“

Man könnte es nicht besser formulieren. Während der Vorgänger „Lucidity“ noch von diversen Gastauftritten geprägt wurde, haben sich Delain nach Supportauftritten für Kollegen wie Within Temptation auf „April Rain“ in entscheidendem Maße weiterentwickelt – zu einer wasserdichten Einheit im besten Sinne, die heute für sich selbst steht und keine sound-verwässernden Kooperationen jedweder Art mehr nötig hat. Zurück zum Wesentlichen, mit Charlotte Wessels am Mikro, Ronald Landa an der Gitarre, Rob van der Loo am Bass, Sander Zoer am Schlagzeug und Martijn Westerholt an den Tasten.

„Wir fünf haben alles, was man als Band, was wir als Delain benötigen! Heute besteht einfach kein Bedarf mehr an einer ganzen Reihe von verschiedenen Gastmusikern. Ich bin mir sicher, dass wir es auch ganz gut ohne Verstärkung schaffen können. Damals war es extrem aufwändig, alle Beteiligten unter einen Hut zu bringen. Eine echte Puzzlearbeit. Heute sind wir ein perfekt aufeinander eingespieltes Team – die Aufnahmen zum Album haben sich als ein ganz natürlicher Prozess erwiesen, der in vielerlei Hinsicht um einiges einfacher war, als noch bei unserem Debüt! Unsere Aufgabe war es, unter Beweis zu stellen, dass wir eine richtige Band sind, die auf große Namen verzichten und für sich selbst stehen kann!“

Bis auf die eine, klassische Ausnahme natürlich. So verstärkten der schon bewährte Bandintimus und persönliche Freund Nightwish-Frontmann Marco Hielata sowie die international bekannte Cellistin Maria Ahn vom renommierten Ahn Trio den Song „On The Other Side“.
„Unser Produzent Oliver Phillips machte uns auf sie aufmerksam. Maria hat diesem Song wirklich Leben eingehaucht. Und natürlich ist Charlotte in Sachen Gesang ebenfalls über sich hinaus gewachsen! Alles ist wie ein Traum oder vielleicht auch ein Rausch für mich – Songs wie ‚On The Other Side’ oder auch ‚Start Swimming’ hätte ich mir auf unserem Debütalbum nicht wirklich vorstellen können! Unsere Songs sind heute irgendwie anders, aber immer noch ganz klar Delain! Einhundert Prozent!“

Einhundert Prozent Teamwork – mit dem Fokus auf mehr Metal und mehr Speed, wenn auch unbewusst, wie Marijn erklärt.
„Während wir das Material unseres Erstlings live präsentierten, wurde mir bewusst, dass es sich fast ausschließlich um eher getragene und hymnische Songs handelte. Diesmal wollte ich etwas Schnelleres, Kraftvolleres!“

Mit anderen Worten: Einen frischen Frühlingsregen im tristen Alltagsgrau. Willkommen zu „April Rain“ – das Wellness-Programm in Krisenzeiten!
 

Mit ihrem euphorisch aufgenommenen Debüt „Lucidity“ konnten sich die niederländischen Gothmetaller von Delain im Jahr

20
Fr
Prinz Pi
Einlass: 20.00 Uhr

Prinz Pi sitzt alleine in seinem Keller und bastelt und schraubt. Prinz Pi muss arbeiten, weil es einfach viel Arbeit gibt. Unter seinen Händen entstehen Gemälde, Schriften, Texte und andere Kunstwerke und manchmal muss er Dinge zerstören, damit er wieder Platz für neue Sachen hat.

Manchmal dringt die Außenwelt zu ihm durch. Das Radio hat er zerschlagen, der Fernseher wurde mit dem Beil bearbeitet und nun nervt nur das Internet noch rum. Was Prinz Pi da hört ist nicht nach seinem Geschmack. Verstört betrachtet er, was "sie" aus seiner geliebten Kultur gemacht haben und was "sie" Musik nennen. manchmal lacht er auf. Es ist ein verzweifeltes Lachen, weil er nicht glauben kann, was er da zu sehen bekommt. Dann löst er den Stecker zu seinem DSL-Modem und kappt auch diese letzte Verbindung.

Langsam dreht er sich zu seinen Geräten um und beginnt selber wieder einen Beat zu bauen.

Prinz Pi macht Musik gegen vieles, aber eigentlich will er nur Musik für etwas machen. Für all jene, die, wie er selbst, den richtigen Platz nicht finden können. Nirgendwo. Für Leute, die nicht reinpassen in diese IKEA-Schubladengesellschaft. Für alle, die sich gerne mit anderen zusammenschließen würden, bei all der Dummheit und Ignoranz da draußen aber keine wirkliche Heimat finden konnten. Solche Menschen soll es ja geben

Prinz Pi ist der Partisan, der von Innen gegen die uniformierte und engstirnige Hiphop-Gesellschaft kämpft. Ausgerüstet mit Texten voll von Metaphern und seiner Wut als nie leer werdendes Magazin, angetreten den Beweis zu liefern, dass es besser geht als das lächerliche Beispiel, das der Rest so abgibt.

Prinz Pi zeichnet gigantomanische Landschaftsbilder aus Musik, Geschichten und Zitaten. Er hebt verloren geglaubte Sprachschätze, setzt sie wieder in Bezug zur Realität. Prinz Pi mischt Fantasy mit Straßenslang und Irrsinn mit fundamentalen Aussagen.

Und wenn er seine ganze Wut auf der Festplatte entladen hat, seine ganze Liebe in das Mikrofon gekotzt hat, dann rennt er durch diesen dunklen langen Gang in die Außenwelt, hinaus auf die Bühne, um die Menschen zu treffen, die genau so fühlen wie er. Die mit ihm feiern, toben und schwitzen wollen. Tanzen und durchdrehen. Hinaus in die Halle mit dem Scheinwerferlicht.

Zünd' die Welt an!
 

Prinz Pi sitzt alleine in seinem Keller und bastelt und schraubt. Prinz Pi muss arbeiten, weil es einfach viel Arbeit gibt. Unter seinen

21
Sa
Boost The Knust Vol. II: Abramowicz + Jochen Horzon + Cheers Darlin' + Knust Allstars DJ-Team
Einlass: 20.00 Uhr

Abramowicz
3 Instrumente – 3 Argumente. Das Hamburger Trio überzeugt mit überlegten Lyrics, durchdrehendem Sound und schweisstreibenden Live-Shows.
Gegründet nach einer durchzechten Nacht fallen Niki, Sören & Nils über ihre Instrumente her, als würde diese Nacht immer nocht nicht zu Ende sein.
Wer auf fetzigen Punkrock mit einer Prise Rock’n’Roll und lautem Indie im Abgang steht, wird die die drei Hamburger lieben.

Cheers Darlin'

„When you dance you dance, when you scream you scream“ singt Milan Jasper, Kopf der Hamburger Indie-Band „Cheers Darlin’“. Nichts anderem als diesem Rat wollen wir folgen, wenn die fünf Musiker die Gitarren und Synthis aufdrehen, um uns mit ihrem Brit-Rock infizierten Sound das Glück und den Schmerz so sympathisch um die Ohren zu hauen, dass nur ein Auge weint, während wir schon längst wieder grinsend mit den Schuhen wippen. Cheers Darlin’, das ist Pop mit Köpfchen, Rock mit Rotz, Indietronic mit Seele, Hooklines auf Herzfrequenz und einer Stimme, die klingt, als haben der Sänger und Alex Turner von den Arctic Monkeys im Pub auf Blutsbrüderschaft getrunken. Kurz: Cheers Darlin’ sind wie eine Tüte Salt’n Vinegar Chips: Voller Geschmacksverstärker, die Lust auf mehr machen! Darum wollen sich die Jungs auch nicht auf den Hamburger Kiez beschränken und planen für 2011 nicht nur ihre Tour, sondern auch das Erscheinen ihres Debut-Albums am Ende des Jahres.

Pressetext by Anneke Lindner

Abramowicz
3 Instrumente – 3 Argumente. Das Hamburger Trio überzeugt mit überlegten Lyrics, durchdrehendem Sound und

Boost The Knust Vol. II: Abramowicz + Jochen Horzon + Cheers Darlin' + Knust Allstars DJ-Team
22
So
"Fußball ist Trumpf - der goldene Schluss"
Das Saisonfinale mit Axel Formeseyn, Christoph Nagel & Michael Pahl, Ben Redelings, Sascha Theisen & Peter Schmitz
Einlass: 17.30 Uhr

Schräge Videos, verrückte Fotos und unzählige launige Anekdoten: Beim finalen Saisonrückblick im "Knust" sorgen am Sonntag, dem 22. Mai im „Knust“ (Neuer Kamp 30) sechs Fußballverrückte samt prominenten „Special Guests“ dafür, dass die Spielzeit vergnüglich endet .

Pointen statt Phrasen, Aberwitz statt Analyse und Öfterlachen statt
Besserwissen: Mit trockenem Expertenpalavern à la „Doppelpass“ hat dieser Abend wenig zu tun. Stattdessen erwartet die Besucher eine multimediale Fußballrevue für alle Freundinnen und Freunde des runden Leders: Das Lustigste, Dramatischste, Peinlichste und Emotionalste der Saison 2010/11, genüsslich serviert mit vielen Überraschungen und Einlagen.

Einlass: 17.30 Uhr
Vorfilm: 18.00 Uhr
Beginn: 19.00 Uhr

Schräge Videos, verrückte Fotos und unzählige launige Anekdoten: Beim finalen Saisonrückblick im "Knust"

24
Di
NDR Comedy Contest
Moderation: Ruth Moschner
Einlass: 19.30 Uhr
25
Mi
Imelda May
Einlass: 20.00 Uhr

“The problem with an artist like Imelda May is that she’s so good, it makes a critical review almost impossible to write; her performance is flawless.” Clash Magazine

Imelda May, born in Dublin and raised in the Liberties, may be an unknown name to some, but to many she is already a superstar. She is unmistakable both in her music (a fusion of surf guitars, blues and rockabilly that wouldn’t be out of place in a David Lynch film) and her style, with a solitary curl and shock of blonde in her jet black hair. In Ireland, her debut album ‘Love Tattoo’, which she recorded and released on her own label, has gone Triple Platinum. She has shared a stage with U2, Eric Clapton, Jeff Beck, Van Morrison, Scissor Sisters, Lionel Richie and, most recently, the first lady of rockabilly, Wanda Jackson. And now, with the release of her new album “Mayhem”, she is about to go stellar.

Being the youngest of five siblings , Imelda was the most susceptible to the various influences from her older brothers and sisters, which she could hear constantly through the walls of their two bedroom house. There was folk, the obligatory chart pop, and then there was Elvis. “My brother was a mad Elvis fan, and I found a tape in his room with Elvis, Eddie Cochran and Gene Vincent. I thought the music was fantastic.”

By the age of nine Imelda had fallen in love with rockabilly and the blues – the only kid in her class who wasn’t into Wet Wet Wet. Singing along to rock n roll from an early age, her tastes began to develop and deepen, first with Elmore James and then - “ I heard Billie Holiday, and that blew my mind.” After a year of art college she dropped out, deciding she would rather sing for a living. At that point, her professional experience was confined to having sung on an ad for Findus Fish Fingers at 14. “A girl in The Liberties was in the music business and she got me this ad, where I sang, ‘Betcha never put your finger on a crunchier crumb!’ I got £40 for it!” She quickly found work singing with the swing troupe Blue Harlem and rock n roller Mike Sanchez and had an interesting spell of singing in burlesque clubs: “I’d sing while the other girls were onstage. One of them used to take an angle grinder to her crotch and would produce a shower of sparks. One day a spark flew down my throat when I was singing!”

Imelda began singing in clubs when she was 16 years old and had the honour of being occasionally barred from her own shows at Dublin’s Bruxelles club for being underage. “I was getting tips from the best musicians in Dublin. One of them said, ‘Your voice is great, but it needs to roughen.” It was around this time, when driving a tearful Imelda to a gig, that her father asked her “Is your heart broken? Excellent. Now you can sing the blues”. Remembered by Imelda as a turning point in her life, from then on her voice developed into the sultry, rich and unique tone you hear today.

By 2006 she was itching to go solo, and formed her own band. “We started out a bit jazzier, but it needed balls and roughing up which it got.” Her debut album, “Love Tattoo” was soon released and started to get noticed. Catching the attention of Jools Holland in 2008 she supported him on tour which led to him requesting her to appear on Later. Here she performed to an audience that included Jeff Beck, Elbow and Roots Manuva and afterwards Beck made a point of telling Holland that he was only there to see Imelda. In 2009, Imelda knocked Bruce Springsteen off No. 1 to become the first female Irish artist to top the Irish album charts since Mary Black nearly 20 years ago. She then went on to win Female Artist of the Year at the Irish Meteor Awards. Despite album success, Imelda continued to tour, playing to over 400 000 people in 8 countries across Europe and the US – including, most recently a US tour with Jamie Cullum.

Imelda has not only caught people’s attention musically, her striking style and unmistakable cool but quirky 50s look has led her to grace the front cover of the Irish Sunday Times Style, Roberto Cavalli flew her out to perform at his private party during the Milan Fashion Week.

2010 got off to an auspicious start when Imelda accepted an offer from Jeff Beck to perform with him at the Grammys. This was followed in April by a two night support slot in London with one of her idols, Wanda Jackson.

Her new album ‘Mayhem’ sees Imelda continue to develop her uniquely modern fusion of classic musical genres. The record not only showcases her exceptional songwriting ability, but also displays some more disparate influences, with first single Psycho seeing Imelda channel the spirit of early PJ Harvey, whilst the heartbreakingly poignant “Kentish Town Waltz” conjures an image of Chrissie Hynde at her most reflective.

This year Imelda will perform at Glastonbury, T In The Park, Womad and Ireland’s Electric Picnic as well as touring the UK in May asnd September. She also has three songs – including the legendary “Johnny Gotta Boom Boom” and forthcoming single “Mayhem” featuring on the soundtrack to the new “Wild Target” film starring Bill Nighy, Emily Blunt and Rupert Everett.

Imelda May? In 2010, she bloody well will !
 

“The problem with an artist like Imelda May is that she’s so good, it makes a critical review almost impossible to write; her

Imelda May
26
Do
sarahjaminn' in the mix feat. Reggy Clasen + Fischklub
Einlass: 20.00 Uhr

Am 26. Mai heißt es im Knust wieder: „In the Mix – die Mischung macht's“. Gemixt wird hier die Musik, denn die Hamburger Soul-Band sarahjaminn lädt vielfältige Gast-Sänger und Instrumentalisten zu einer Session vom Feinsten ins Hamburger Knust ein. Die britische Leadsängerin Sarah Jane McMinn, die auch für Ina Müller Background singt, lädt ein. Nicht zum Tee, sondern zum Tanz! Neben Songs von sarahjaminn, wird die Hamburger Soul Lady Regy Clasen im Knust zu hören sein. Im Dezember erst hat sie, neben Stars wie Roger Cicero, Ina Müller und Johannes Oerding, die Band Soulounge mit einer fulminanten Show von der Bühne verabschiedet und ist bereit mit der nächsten Generation die Soul Musik in Hamburg zu feiern.
Um die männliche Sicht der Dinge kümmert sich die junge Band Fischklub mit frischen deutschsprachigen RnB Beats. Die Band um den Sänger René Hargens wird den Abend gebührend einläuten. Unterstützung bekommt er von Fritzless an den Plattentellern.

Alles in allem, darf man sich beim kommenden „In the Mix“- Konzert auf eine Reise durch die vielfältige Welt der Soulmusik der Hansestadt freuen!

Zu den Gästen, die bisher den Sprung auf diese Bühne gewagt haben, gehören Künstler wie Gregor Meyle, Reggie Worthy, und Stefan Gwildis. Gut gelandet sind sie alle. Das mag an der britischen Gastfreundlichkeit ihrer Hostess Sarah Jane McMinn liegen, die in ihrer Freizeit als Backgroundsängerin bei Ina Müller jobbt, hauptberuflich aber in der Band Sarahjaminn den Ton angibt. Vielleicht liegt es aber auch einfach an den Tönen selbst, die in ihrer ganz eigenen Art bisher beinahe jedes Hinterteil in Wallung gebracht haben. Von Gästen wird selbstverständlich ähnliches Engagement erwartet. Mit der Unterstützung von Sarahjaminn singen Gäste, je nach Belieben, Klassiker und eigene Lieder.

Karten gibt es für 8,- Euro an allen bekannten Vorverkaufsstellen. An der Abendkasse kostet der Eintritt 10,- Euro.
Einlass ist um 20 Uhr. Das Konzert am 26. Mai beginnt um 21 Uhr.
 

Am 26. Mai heißt es im Knust wieder: „In the Mix – die Mischung macht's“. Gemixt wird hier die Musik, denn die

27
Fr
Meat Puppets
sup. The Dandies
Einlass: 20.00 Uhr

Mit den aus Phoenix/Arizona kommenden Meat Puppets präsentieren wir eine der legendären Bands der US-Underground-Szene der 80er Jahre. Die einstige SST-Band wurde zwar nie so gross wie ihre Zeitgenossen von Hüsker Dü, dennoch erfreut sich das Trio um die Gebrüder Cris und Curt Kirkwood eines Kultstatuses, den auch ihre Vorbild-Funktion für Curt Kobain und seine Nirvana genährt hat. 1993 nahmen die Meat Puppets gemeinsam mit Nirvana die legendäre MTV-Unplugged-Show auf, bei der auch 3 Songs vom zweiten Meat Puppets-Albumgecovert worden sind. Das ebnete den Erfolg für das bislang erfolgreichste Puppets-Album „Too High Too Die“, das der Band 1994 Gold einbrachte.
Ihre beste Zeit hatten die vielseitigen Meat Puppets, denen von Rock über Blues bis Alternative Country, Indierock und Punk nichts fremd war, allerdings in den 80er Jahren. Mit genialen Alben wie ihren beiden Meisterwerken „Mirage“ und „Huevos“.Ende der 90er getrennt, vereinigten sich die Meat Puppets 2007 wieder und sind seither in der Besetzung Cris Kirkwood (Gitarre, Gesang), Curt Kirkwood (Bass, Gesang) und Ted Marcus (Drums) unterwegs. Zuletzt erschien 2009 das Album „Sewn Together“.

präsentiert von UNCLESALLY*S, OX FANZINE, BYTE FM und LAUT.DE

Mit den aus Phoenix/Arizona kommenden Meat Puppets präsentieren wir eine der legendären Bands der US-Underground-Szene der 80er

28
Sa
Danube’s Banks
Einlass: 20.00 Uhr

Danube‘s Banks: das ist energetischer Gypsy Swing mit Tanzgarantie. Die Musik Django Reinhardts wird von den Hamburger Musikern mit Elementen aus Klezmer, BalkanBeats und HipHop gewürzt.

Als Straßenband waren Sie bereits in Holland, Belgien, Ungarn, Rumänien und der Slowakei unterwegs und wurden von diesem europäischen Schmelztiegel zu einer Einheit geformt. Mit einer zeitgemäßen Variante des Hot Jazz bringen sie das tanzwütige Publikum zum Schwitzen. Optisch sieht das so aus: Sechs Jungs mit Vintage-Instrumenten im Outfit der 30er-Jahre geben alles.
Ob auf dem Kopfsteinpflaster, im Club oder im Zirkuszelt: diese Combo heizt mit abwechslungsreichem Programm ein.
2011 präsentieren sie ihre neues Album „Hot Gypsy Fire“.
 

Danube‘s Banks: das ist energetischer Gypsy Swing mit Tanzgarantie. Die Musik Django Reinhardts wird von den Hamburger Musikern mit

Danube’s Banks
29
So
Your-Music Students in Concert 2011
Einlass: 18.00 Uhr

Schülerkonzert, aber anders! So lautet das Motto unter dem die Musikschule your-music aus Hamburg Ottensen alle 2 Jahre ein großes Konzert veranstaltet.

Das Saallicht geht aus, der Spot und alle Augen im Zuschauerraum richten sich nun auf die siebzehnjährige Katharina. Ganz ohne Musik stimmt sie den Song Hallelujah von Leonard Cohen an. Wie ein Profi singt sie sich in die Herzen der Zuschauer bei „Students in Concert 2011“ im Knust in Hamburg Eimsbüttel. Nur ein kurzer Moment Stille und danach folgen Songs voller Energie mit tollen Performances und kleinen Tanzeinlagen. Lange nicht gehörtes, neues aus den Charts, Eigenkompositionen und deftige Rocknummer bringen das Publikum zum Mitwippen. Nur sind die Sängerinnen und Sänger auf der Bühne keine Profis, sondern ganz normale Menschen, die das Singen zu ihrem Hobby erkoren haben. „Bei diesem Konzert geht es uns nicht darum den nächsten Superstar zu küren, sondern Individualität zu fördern, pädagogisch zu unterstützen und an der richtigen Stelle auch Disziplin einzufordern. In erster Linie wollen wir aber unser Publikum an diesem Abend begeistern“: sagt Schulleiterin und Regisseurin Ulrike Hiby. Gemeinsam zu überzeugen und das Gelernte in die Tat um zu setzten, das sind auch die Hauptmotivationen der Teilnehmer. Vorab haben sie sich bei einem internen Casting für das Schülerkonzert qualifiziert. Schülerkonzert, das klingt ja eigentlich ein bisschen verstaubt. Das klingt nach vielen langatmigen Vorträgen mit ambitionierten Hobbymusikern, die einfach nicht wissen, wie sie sich optimal auf einer Bühne präsentieren können. Das ist hier anders! Eine ganze Armada freiwilliger Helfer ist am Werk um diesen Abend zu einem für alle unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen. Schon im Vorfeld wurde geübt, gecoacht, getanzt, haben die Dozenten von your-music in langen Extraproben die Performances mit den Teilnehmern einstudiert, hat die professionelle Liveband sich die Finger wund gespielt und haben die Teilnehmer viele Wochenenden geopfert, damit am Ende alles stimmt. Und wenn dann beim großen Finale der elfjährige Teenager neben der fünfundvierzigjährigen Versicherungsfachangestellten auf der Bühne steht und beide aus ganzem Herzen singen, dann wissen sie, dass sich die viele Arbeit und das große Lampenfieber vollauf gelohnt haben. Ein frenetischer Applaus wird sie dabei hoffentlich begleiten.
Tickets € 13,00 Vvk

Schülerkonzert, aber anders! So lautet das Motto unter dem die Musikschule your-music aus Hamburg Ottensen alle 2 Jahre ein

Your-Music Students in Concert 2011
30
Mo
Edo Zanki & Band fällt aus
Ein Ausweichtermin wird in den nächsten Tagen bekanntgegeben
Einlass: 20.00 Uhr

Edo Zanki, der „Pate der deutschen Soulmusik“ meldet sich mit seinem Programm „Zu viele Engel“ eindrucksvoll zurück. Er präsentiert ausgefeiltes Songwriting, bildreiche, bisweilen pointierte Großstadtlyrik und eine musikalisch bis ins Detail hochklassige Produktion, die allerdings selten verspielt daherkommt, sondern auf das Wesentliche fixiert bleibt. Popmusik bedeutet für Edo Zanki seit je her nicht Flachsinn, sondern direkte Kommunikation mit den Hörern, das Ansprechen seines Publikums auf einer emotionalen Ebene, wo Text allein nicht mehr hinreicht.

Zanki singt und spielt schon seit 30 Jahren in seiner eigenen Liga. Als er damals die erste deutschsprachige Soulplatte veröffentlichte und sich die Presse noch fragte, ob man Deutsch so „zerjaulen“ oder „zersingen“ dürfe, da hatten ihn, am Anfang der 80er Jahre, Kollegen und Musikbegeisterte längst für sich entdeckt und feierten ihn: „Er spielt mit dem Arsch Klavier und singt dir mitten ins Herz“, sagte seinerzeit Ulla Meinecke, für die er ihren größten Hit „Tänzerin im Sturm“ schrieb.
Veranstalterlegende Fritz Rau war von Zankis Musikalität geradezu euphorisiert und lobte ihn als „Sänger der Sänger und Musiker der Musiker“ und Herbert Grönemeyer, für den Edo zwei Alben produzierte, bezeichnete Zanki als „einen der großen musikalischen Könner in unserem Land“. Edos Freund, der weltberühmte Fotograf Jim Rakete schreibt: „Hätte ich auch nur ein Foto von der Schönheit und Eindringlichkeit eines langsamen Songs von Edo gemacht, wäre ich ein verdammt glücklicher Knipser! Edo ist ein Prophet des guten Geschmacks.“

Gerade als Produzent hat Edo Zanki ein wichtiges Stück deutscher Popgeschichte geschrieben. So arbeitete er bis heute mit Dutzenden von Pop- und Rockgrößen wie Sasha, Thomas D., Rainhard Fendrich, Ulla Meinecke, Anne Haigis, Herbert Grönemeyer, Ina Deter, Tina Turner, André Heller, Xavier Naidoo, den Söhnen Mannheims, Julia Neigel u.v.a zusammen.
Edo Zanki bleibt sich bei der Entstehung von „Zu Viele Engel“ wohltuend treu. Er zaubert uns ein Konzept von „the real thing“ in seiner besten Form. Alles klingt erdig, direkt. Man hört und spürt den Staub der Straße, die aufrichtige Reflexion, selbst Erlebtes wird zum kreativen, emotionalen Kraftwerk. Um diese musikalischen Qualitäten umzusetzen versammelt Edo immer wieder wunderbare Musiker um sich und begeistert live ohne Mätzchen und Großinszenierungen allein durch seine künstlerische Kraft, seine Stimme und seine Bühnenpräsenz.
 

Edo Zanki, der „Pate der deutschen Soulmusik“ meldet sich mit seinem Programm „Zu viele Engel“ eindrucksvoll

31
Di
LOW
sup. Dark Dark Dark
Einlass: 20.00 Uhr

Die Band um das Ehepaar Alan Sparhawk und Mimi Parker war in den neunziger Jahren maßgeblich verantwortlich für eine neue Musikschublade namens Slowcore. Ihre Lieder stellten mit ihrer melancholischen Langsamkeit und minimalistischen Arrangements einen starken Kontrast zum populären und ungestüm rockenden Grunge dar. Besonderes Merkmal ihres Sounds ist ihr ergreifender zweistimmiger Harmoniegesang, der sie von ähnlich gearteten Bands deutlich abhebt.
Ergänzt werden Low durch Bassist Matt Livingston, der bereits am achten und jetzt auch beim kommenden neunten Album "C'mon" mitgewirkt hat. Das für den 11. April angekündigte Werk wurde in Duluth, der Heimatstadt der Band, in einer ehemaligen Kirche aufgenommen und wirkt durch die Hinzunahme von Electronic-, Rock- und Ambient-Elementen weit weniger low und minimalistisch in seiner Soundarchitektur als die Frühwerke der Band.

Die Band um das Ehepaar Alan Sparhawk und Mimi Parker war in den neunziger Jahren maßgeblich verantwortlich für eine neue