Produktionsbedingt müssen wir die Show ins Knust legen mit folgendem neuen Zeitplan:
18:00 Uhr Einlass
19:00 Uhr low key orchestra
20:00 Uhr Fortuna Ehrenfeld
22:00 Uhr Ende
Mit der Bitte um Verständnis!
Euer Knust
Fortuna Ehrenfeld haben sich beharrlich ihre eigene DNA einer subkulturellen Superspezies gehäkelt – Sprachlich eine absolute Zumutung wenden sie sich endgültig vom gängigen Singer-/Songwriter Konsenz ab und randalieren elegant und unbeindruckt durch die Sprachbarrieren wie ein angestochener Dachs in der Würstchenbude.Mit einem ausverkauften Konzert in der Kölner Philharmonie haben sie sich nun nach einjähriger Sabbatzeit zurückgemeldet und klingen frischer und leichtläufiger als je zuvor.
Live at the Hollywood Bowl ist eine kolossale Selbstanzeige und schallende Ohrfeige für die KI im Schnullerstadium.
Martin sagt: “Mit Abstand das Beste was wir jemals gemacht haben. Happiest man alive.“
Fortuna haben ihre eigenständige Poesie und unverkennbaren Sound auf einen kerngeschmolzenen Punkt reduziert. Ohrwürmer am Streifen. Irrlichter, Abgründe und immer eine riesen Paket tanzbarer Hoffnung, umgeschönter Trost in den schwebenden Balladen.
Textlich mogeln sie sich schamlos in die Nähe eines Frank Zappa und/oder Trio und ziehen die Gräben zum seligen Bierdosen-Indie immer noch ein Stückchen tiefer.Und so lange der Drumcomputer noch Akku hat fliegen die LED Ketten des Mischpults in’s Rot und jegliche Eleganz fällt der blanken produktionstechnischen Naivität zum Opfer.
Martin Bechler – Jenny Thiele – Jannis Bentler
Das magische Trio ist zurück.
Support: low key orchestra
„If you love something, give it away“. Dass es die Band low key orchestra überhaupt gibt und dass das Debütalbum „before the reverb“ im Sommer 2026 unser aller Frühlingsgefühle verhundertfachen wird, hängt unverdrängbar fest mit der Bedeutung dieses Satzes zusammen. Und hätte man Sönke Torpus vor 8 Jahren gesagt, dass er im Jahr 2025 wieder eine Band gründet, Musik veröffentlicht und tourt, hätte er einem das mit keiner Faser seines Körpers geglaubt. Und begonnen hat das Ganze mit einem Ende. Dem Ende seiner Band Torpus & the Art Directors, die allen Indie-Folk- Connaisseuren unter uns ein Begriff bzw. in guter Erinnerung sein wird.
In den letzten Jahren keimte in Sönke peu à peu durch die Arbeit als Engineer und Produzent für KünstlerInnen wie z.B. International Music, Nichtseattle oder Tristan Brusch das Verlangen auf, wieder eigene Musik zu spielen und zu schreiben. Und was anfangs ganz für sich allein in seinem Studio an der deutsch-dänischen Grenze als erste Wiederannäherung begann, mündet nun in einem Album, das in jeder Sekunde mitreißende, stoische, musikgewordene Hingabe in sich trägt. Nun ist Sönke Torpus gemeinsam mit dem Produzenten Helgi Helgasson auf beeindruckende und mitreißende Weise gelungen, sich musikalisch neu zu ergründen und zu erfinden, Musik und Texte zu schreiben, in denen so viel Liebe, Freundschaft, Kompromisslosigkeit und Urvertrauen mitschwingt, dass sie einen nur ergreifen und zutiefst berühren können. Eine Neuerfindung, die zu einem der schönsten und verheißungsvollsten musikalischen Versprechen 2026 werden könnte. Musik voller Nähe, Trost, Trauer, Freude, voller auf und ab, Optimismus und ernsthafter Empathie. Eine Kombination aus so aufregendem, ehrlichem, dem Klischee fernen Songwriting, einer mitreißenden, vielschichtigen Stimme und facettenreicher, very very international klingender Produktion läuft einem in der deutschen Indielandschaft nur sehr selten über den Weg.