DINO JOUBERT steht am Anfang. Der introvertierte Songwriter geht zum ersten Mal auf Tour, spielt vor vielen Menschen in den besten Clubs Deutschlands und veröffentlicht im selben Moment sein erstes Album. Dino bezeichnet diese Phase selbst als Startpunkt. Er läuft gerade los, sucht nach einer Stimme, einer Identität und traut sich loszulegen. Dabei streift er den Stil seiner musikalischen Idole. Ganz normal für jemanden, der anfängt sein künstlerisches Ich zu erkunden. Das seine Songs aber jetzt schon ein schwindelerregend hohes Niveau erreichen ist nicht nur eine Tatsache, sondern auch sein Alleinstellungsmerkmal. Der 24-Jährige ist ein Fan der Beatles, von Nick Drake und Elliott Smith. Alles fast überlebensgroße Vorbilder, die Quelle der Motivation, aber auch der Frustration sein können. Höhen und Tiefen im künstlerischen Prozess nimmt der Soester jedoch in Kauf und die Gitarre in die Hand. Dann singt er seine Lieder, die in tiefer Melancholie und ergreifender Intimität erklingen. Leise haucht Dino seine Texte scheinbar aus dem Schalloch seiner Gitarre heraus. Er singt über die Liebe, mehrfach gebrochene Herzen und die großen Fragen des Lebens: Wer wird bald Präsident sein und den nächsten Krieg anzetteln? Wie viele Hühner werden heute noch den Tod in großen Tierfabriken finden und was sagt das über die Welt aus, in der wir leben? Dazu spielt und singt er großartige Melodien, die sich mehr als abheben von denen der vielen landläufigen Folk-Singer-Songwriter.
HELLKAMP – In einer Großstadt findet man viel Hektik, aber auch Oasen mitten im Gewimmel. Hellkamp fangen diese Stimmung mit einer rastlosen Mischung aus Groove, alternativem Hip-Hop, Rock, Jazz, Blues und Singer/Songwriter-Momenten ein. Die vier jungen Musiker um Sänger und Gitarrist Kai Gutzeit stammen aus Hamburg und Dresden. Gitarren, Bass, Schlagzeug und Gesang werden bei Hellkamp zu einer urbanen, tanzbaren und originellen Einheit, die ganz und gar nicht nach dem Geisterbahnhof in der Hansestadt klingt, der der Band ihren Namen gab.