„Immer en Bewäjung“
„Häs do dat jehürt – Wat han de Junge vür?“ fragen KASALLA im gleichnamigen Song. „De Junge“, das sind Bastian Campmann, Flo Peil, Sebi Wagner, Ena Schwiers und Nils Plum.
Gitarrist Flo Peil ist seit Jahren in der Kölner Musikszene aktiv, schrieb schon Songs für die BLÄCK FÖÖSS oder die PAVEIER „Als ich Bömmel von den Fööss vor Jahren meine kölschen Songs vorspielte, sagte er: ´Jung, maach et doch sälvs´“ Die Idee war geboren! Gemeinsam mit Sänger Bastian Campmann, Sohn des 2007 verstorbenen Räuber-Gitarristen Nobby, wurden Songs geschrieben. „Wir mögen kölsche Musik und holen sie da ab, wo sie jetzt ist – aber wir wollen noch viel mehr ausprobieren“ erzählt der Sänger.
Und nur vier Monate nach dem ersten Konzert wird im Januar 2012 mit „Et jitt Kasalla“ die „eetste Plaat“ veröffentlicht. Was dann folgt ist ein wilder Ritt durch eine völlig verrückte erste Karnevals-Session. Trotz des späten Starts wird die Band noch für zahlreiche Sitzungen gebucht – und trifft den „kölschen Nerv“! „Pirate“ wird zum meistgespielten Song der Session 2011/2012, gewinnt die „Loss mer singe“-Tour, den Wettbewerb „Top Jeck“ bei Radio Köln und die Wahl zum „Besten kölschen Leed“ der Roten Funken. „Wir waren selber an manchen Abenden völlig fassungslos darüber, was mit uns passiert“, beschreibt Bastian Campmann diese Zeit.
Nach diesem ersten „Hallo!“ zeigten die Fünf, dass sie dauerhaft für „Kasalla“ auf Kölns Bühnen sorgen wollen. Die ersten restlos ausverkauften Frühjahrskonzerte, Auftritte als Support der HÖHNER in der Lanxess Arena oder BRINGS im Tanzbrunnen sowie die große Ehre, bei der Neuauflage von „Arsch huh – Zäng ussenander“ dabei sein zu dürfen, waren die bisherigen Highlights des „Kasallakalenders 2012“.
Neben diesen und zahlreichen weiteren Live-Terminen bis zum Start in eine proppevoll gepackte zweite Session am 11.11. wurde im Sommer fleißig in der Songküche experimentiert, so Flo Peil: „Wir hatten noch so viele spannende Ideen, die raus mussten!“ Wat alsu maache? Na sicher, eine zweite Platte! Am 9.11.2012 erscheint mit „Immer en Bewäjung“ das zweite KASALLA-Album innerhalb von knapp 10 Monaten. Wie schon auf dem Erstling „Et jitt Kasalla“ toben sich KASALLA auch bei ihrem „zweiten Mal“ ohne Rücksicht auf Stilgrenzen aus. Alles kann – Kölsch muss! Und auch die zweite Sessionsnummer „Immer noch do“ schlägt ein, wird Zweiter bei „Loss mer singe“ und schafft es bei Radio Köln auf die vorderen Plätze. Von „Eintagsfliege“ keine Spur.