Der Eintritt ist frei und die ersten 100 Gäste bekommen ein Freibier…
Roskilde Festival ist eins der größten Europäischen Festivals. Nun kommt Roskilde und das „orange Feeling“ nach Hamburg. Der Roskilde Road Trip bietet euch Workshops zum Thema Musik & Festivals, sowie Musik von „Alcoholic Faith Mission“ und „Parasite Single“, abgerundet mit dem DJ Team „Nord Amused“ Seid dabei und genießt einen Abend voll mit Musik, Freunden und Festival Feeling.
Alcoholic Faith Mission
Im Februar 2006 gründeten die beiden High-School-Freunde Thorben und Sune Alcoholic Faith Mission. Dieser Name entstand bei einem Spaziergang durch Brooklyn bei dem sie versehentlich über die Apostolische Faith Mission stolperten. Ein Handel für Alkoholiker, worüber sie scherzen mussten, da sie zu der Zeit über Alkoholismus sprachen. Sie stellten fest, dass Alkoholiker den gleichen Glauben an Alkohol haben, wie Fromme in ihre Religion. Eine Bandname war gefunden. Sechs Monate nach der Gründung von AFM veröffentlichten sie ihr Debüt Misery Loves Company. Alle Aufnahmen wurden in Thorbens Schlafzimmer in Kopenhagen gemacht. Sie setzten sich dafür jedoch eine wenige Regeln für die Aufnahmen. Die Songs wurden alle in der Nacht bei Kerzenschein einer einzigen Kerze mit einem Laptop aufgenommen. Auch der Alkohol war ein wesentlicher Bestandteil und schließlich, wenn etwas einmal aufgenommen wurde konnte es nicht mehr verändert werden.
PARASITE SINGLE
Das ist eine Einladung zum träumen und/oder tanzen. Eine wunderbar kindlich und prägnante Stimme schwebt über zauberhaften Klaviermelodien, schwerelosen Synthesizer-Arrangements und elektronischen Beats. Dieser grandiose Klangmix birgt Jasmina’s Singersongwriter-Einflüsse und Christian’s Studienjahre in der britischen Electronica-Szene. Parasite Single’s Songs bringen die angenehme Tiefe von Triphop Musik mit sich, verfeinert durch klassische Klavierarrangements, analoge Synthesizer und Jasmina’s leicht skandinavisch klingende Stimme. Nach langer Zeit im Studio, treten Parasite Single, die sich bereits 2010 in Hamburg gründeten, seit einem Jahr auch live auf. Zahlreiche Konzerte haben die beiden seitdem gespielt und sind auch diesen Sommer unter anderem auf mehreren Festival zu sehen.
Zeitplan:
18:00 Workshop „Green Events – Groove to save the world“
19:15 Start Workshop „Do it yourself – Wie Bands sich selbst vermarkten können“
Support: Parasite Single
Act: Alcoholic Faith Mission
DJ: Nord Amused
Worksshops:
Do it yourself – Wie Bands sich selbst vermarkten können (Tim Ukena)
So viel Musik machen wie geht – das war der Plan als man damals nach Hamburg kam. Zehn Jahre, ein Tontechnik-Studium und diverse Bands später der gebürtige Westersteder in der Marketingabteilung von FKP Scorpio angekommen und beackert dort das Internet, Social Media und administriert diverse Festivalforen. Wie das passieren konnte? Keine Ahnung. Abr darum geht’s doch – Eigenpromotion, oder? Na siehste.
Sein Herz schlägt jedoch gänzlich abseits der Karriereleiter, nämlich auf der Bühne und im Proberaum, Hauptsache Instrument bei der Hand. Kein Bock auf Feierabendband und ne gehörige Portion Hummeln im Hintern führten dazu, dass man nicht nur Bandmitglied, sondern auch Labelgründer wurde, entstammend aus dem Brutkasten-Kreativkollektiv, welches man um sich scharte und das ausschließlich aus Freunden besteht. Befeuert durch die Erfahrung aus dem Beruf, dem Bedürfnis Musik verfügbar zu machen und einer völlig leeren Geldbörse spielen die kostenlosen Möglichkeiten der Eigenpromo natürlich auch im Brutkasten eine große Rolle. USP? SEO? Belastbare Statistiken? Vergiss das, das wird es hier nicht geben. Ehrlichkeit und eine No-Bullshit-Politik sind hier an der Tagesordnung.
Green Events – Groove to save the world (Jacob Bilabel)
Jetzt sollen auch Clubs, Festivals und die Musikindustrie als Ganzes „grün“ werden und zum Klimaschutz beitragen. Und wie bitte soll das aussehen? Lauschen wir in Zukunft nur noch Unpluggedbands, die bei Kerzenschein spielen, während wir an unserem warmen Bier nuckeln?Nein, auf keinen Fall. Die Green Music Initiative ist angetreten, um zu beweisen, daß eine grüne Musikindustrie genauso laut, schön, grell und exzessiv ist wie bisher sein kann, aber dafür erheblich weniger Energie & Ressourcen benötigt. Wie das funktionieren kann erläutert Jacob Bilabel in seinem Vortrag und freut sich auf eine kontroverse Diskussion.