Im Sommer 2017 gegründet mit dem Ziel, Musik aus der Szene für die Szene zu machen, sind die Harbour Rebels aus Hamburg heute längst keine Unbekannten mehr.
Nach dem DIY Debütalbum Leinen los (2018) und diversen Konzerten in Deutschland folgte eine Asientour und die dafür aufgenommene EP On A Journey (2020). 2022 erschien die Ansage Rebels Are Back und diverse Shows in Deutschland, Tschechien, Schweden und auf der Bühne des legendären Rebellion Festivals in Blackpool (2023 & 2024) folgten. Was die Harbour Rebels heute ausmacht, ist weit mehr als ihre musikalischen Roots aus Streetpunk, Ska, Oi! und Hardcore. Es ist viel mehr ein Sound, der verbindet, abholt und ins Herz geht. Wo die Harbour Rebels auftauchen, wird die Szene zusammengebracht, der Scheißtag gerettet und meistens auch der Tresen geleert.
Mit ihrem vierten Studioalbum setzen die Harbour Rebels nun nochmal einen drauf. Für das selbstbetitelte Werk holte sich die Band keinen Geringeren als Produzent Kurt Ebelhäuser (u. a. Donots, Turbostaat, Loikaemie, Blackmail) an die Regler. Das Ergebnis ist ein fettes, Soundbrett, das gemeinsam mit der musikalischen Vielseitigkeit und dem Artwork von Tüddel (Ril-Rec-Records) jegliche Schubladen sprengt. Dass dieses Album den Bandnamen trägt, ist Statement und Programm zugleich: Es verkörpert die Wurzeln der Harbour Rebels – Empowerment, Szeneverbundenheit und echte Haltung bei steter Weiterentwicklung und dem Blick über den Tellerrand hinaus. Wer plumpe Sauflieder sucht, wird hier enttäuscht. Statt platter Attitüde liefern die Harbour Rebels einen mitreißenden Soundtrack zum Aufstehen, Durchhalten und Kante zeigen.
Der Opener „Nur noch nach vorn“ macht gleich klar, wohin es geht, wenn man sich aus destruktiven Normen befreit, während „Brandmauer“ ein klares, politisches Statement gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck und einen illusionären Begriff setzt. Dass Haltung bei den Harbour Rebels kein Lippenbekenntnis ist, unterstreicht auch die unmissverständliche Anti-Sexismus-Hymne „Sexism won’t last“. Neben ungeschminkter Wut feiert das Album aber vor allem eins – das Leben, die Freundschaft und die Subkultur: Mit dem Song „St. Pauli“ liefert die Band eine Hommage an den Stadtteil, in dem die meisten Bandmitglieder zuhause sind. Hier geht es weniger um Fußball als um das Lebensgefühl und die Liebe zum Stadtteil. Passend dazu beschreibt der Song „Nacht zum Tanzen“, der als erste Single Auskopplung mit Musikvideo erscheint, das Gefühl, wenn die alten Zeiten vorbei sind und nichts mehr so ist, wie es war. Eine Hymne für den ersten Tag vom Rest des Lebens. Smasher wie „No one“ und „One family“ unterstreichen die Verbundenheit zur Szene und den Zusammenhalt, der sich über die ganze Welt verteilt.
Die Harbour Rebels liefern mit ihrem neuen Album das bisher reifste, druckvollste und ehrlichste Werk ihrer Karriere ab. Eine Platte für alle, die im Herzen brennen.
Harbour Rebels sind:
Jule – Vocals / Dennis – Guitar, Vocals / Keith – Guitar, Vocals / Güri – Bass, Vocals / Chris – Drums
CRIM
CRIM, 2011 gegründet, ist wohl die größte Punkband in Katalonien (Spanien). Diese äußerst talentierten Musiker haben sich vor Ort einen beachtlichen Ruf erarbeitet, treten immer wieder vor Tausenden von Zuschauern auf und schreiben kraftvolle Songs, die in vielerlei Hinsicht eine sehr blühende Szene in Nordspanien prägen.
Die Popularität von Crim außerhalb Kataloniens hat rasant zugenommen, da sich diese Authentizität auch in der Musik selbst widerspiegelt und ihre kompromisslose Herangehensweise beim Schreiben und Aufführen kraftvoller und eingängiger Songs in vielerlei Hinsicht universell ist – und für die Fans leicht wiedererkennbar und einladend, ganz gleich, welche Sprache sie sprechen.
Jeder, der diese Band schon einmal live gesehen oder ihre Alben gehört hat, kann die Kraft und den Elan bestätigen, die diese beeindruckend talentierte Gruppe freidenkender Musiker antreiben. Ihre Musik übertrifft alle Erwartungen und zeigt Menschen auf der ganzen Welt, dass CRIM eine Band ist, die man im Auge behalten sollte!