Sie sind zurück: In den letzten Jahren ist es Ashraf Sharif Khan & Viktor Marek gelungen, sich eine solide Karriere aufzubauen, die allein auf der schieren Kraft ihrer unglaublichen und unglaublich unterhaltsamen Live-Sets basiert. Und das, obwohl ihr Debütalbum „Sufi Dub Brothers“ erst im August 2020 erschien – nach fast zehnjähriger Entstehungszeit und mitten in den Turbulenzen der Corona-Pandemie. Längst verflogen sind die Vorwürfe, ihr Ansatz, Sitar und Sampler zu kombinieren, sei esoterisch. Mit ihren Karate-Chops (wie einem bodenständigen Sinn für Humor und herausragenden musikalischen Qualitäten) konnte das herausragende Duo aus der Waterkant diese Vorwürfe mühelos ausräumen und dazu beitragen, ihre Heimatstadt Hamburg als neues Zentrum der europäischen Indo-Pop-Fusion zu etablieren.
Nachdem sie ihre ausführlichen Künstlernamen zugunsten des Monikers „Sufi Dub“ komplett aufgegeben haben, ist die Zeit reif für „The Return of The Sufi Dub Brothers“: Mit einem Titel, der gleichermaßen eine Anspielung auf den verstorbenen Lee Scratch Perry und obskure Superhelden-Franchises ist, wurde dieses neue Werk am 26. November 2025 von Fun In The Church veröffentlicht.
Sufi Dub Brothers – zurück mit voller Wucht 👊👊
Sufi Dub Brothers sind:
Ashraf Sharif Khan
Der unvergleichliche Sitar-Virtuose gilt in Pakistan als „Nationalheiligtum“, zieht jedoch ein ruhiges Leben in einem Hamburger Vorort vor. Er ist der Sohn und Schüler des legendären pakistanischen Sitar-Meisters, des verstorbenen Ustad Muhammad Sharif Khan Poonchwale, und stammt aus der berühmten Poonch-Gharana der klassischen Sitar-Spielkunst. In den letzten zwei Jahrzehnten vertrat Ashraf Pakistan als Kulturbotschafter bei verschiedenen großen internationalen Musikfestivals im Ausland, überschritt dabei regionale Grenzen und erntete große Bewunderung für sein Land.
Viktor Marek
Der weltreisende Produzent, Sampling-Zauberer und DJ Marek ist Geschäftsführer des berüchtigten Golden Pudel Clubs in St. Pauli und besitzt Häuser in Sizilien und Burkina Faso. Er ist bekannt für seine Beteiligung an Projekten wie The Kings of Dubrock, 8 Doogymoto und in jüngerer Zeit für seine Produktionsarbeit für westafrikanische Künstler wie Patrick Kabré und Les Soeurs Doga.