Für den aus hemdsärmeligen Arbeiterklassen-Verhältnissen stammenden Dave Hause ist der American Dream ein zerbrochenes Versprechen, ein Kindheits-Ideal, dessen Trümmer sich über die vergangenen zwei Jahrzehnte seines Lebens verteilen. Auf seinem zweiten Solo-Album widmet sich der in Philadelphia geborene Singer/Songwriter dieser Diskrepanz aus Hoffnung und Scheitern – und der Zeit dazwischen. In mitreißenden Rock-Songs, in denen Prisen aus Folk und Punk wie düstere Diamanten funkeln.
Als Folgealbum des weltweit von Fans und Kritikern gefeierten Solo-Debuts „Resolutions“ präsentiert sich „Devour“ als eine 12-Song-starke thematische Reise, die sich mit der Frage beschäftigt, warum es von Natur aus Amerikanisch ist, einen unstillbaren Hunger zu haben und wie dieser Appetit unbezwingbare Hürden in die bedeutsamen Beziehungen eines Lebens bringen kann.
„Devour“ (zu deutsch: „verschlingen“ oder “vertilgen“) wurde produziert von Andrew Alekel und Mitchel Townsend, die Hause bei seiner Reise begleiteten, widersprüchliche Gefühle im Laufe des Albumkontexts zu untersuchen. Es beginnt mit „Damascus“, einem Song in dem Hause thematisiert, daß Dinge sich nicht immer so entwickeln wie man es erhofft. „The Great Depression“ und „We Could Be Kings“ greifen diese Vorlage auf und arbeiten sich mitreißend an Erklärungen und Gründen für die entstehende Verzweiflung ab. Es geht um die unerfüllten Versprechen der Reagan`schen Ära und den Verlust der eigenen Unbeflecktheit in einer sich immer schneller bewegenden Welt.
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